Philosophie

So wie die Schwerkraft sind auch die Prinzipien des Lernens immer am Werk. Die Frage ist also nicht, ob man die Prinzipien des Lernens anwendet, sondern wie man sie am effektivsten einsetzt.
Spreat & Spreat, Learning Principles, 1982

Hunde spielen in der heutigen Gesellschaft eine wichtige Rolle!

Hunde sind nicht nur der "Beste Freund des Menschen".

Nein, Hunde sind mehr. Hunde sind Partner, Familienmitglied, Therapeut, Spielkamerad, Kind(ersatz), Staatsdiener bei Bundeswehr, Polizei und Zoll. Hunde spenden Trost, wenn wir traurig sind, Erfüllen uns mit Stolz, wenn wir tolle Dinge mit Ihnen erleben durften. Geben uns Sicherheit auf den dunklen Wegen der Stadt. 

Hunde können uns aber auch zur Weißglut bringen, uns ins soziale Abseits stellen, uns an den Rand der Verzweiflung bringen! Dies ist dann der Fall, wenn der Hund über die Masse unerwünschtes Verhalten zeigt und wir meistens nicht wissen, wie wir damit umgehen sollen!

Warum macht der dass??? Ist meist die Frage!

Sollten wir da nicht ein wenig über die Art und Weise, wie wir mit unserem Hund umgehen nachdenken!

Die Lebensbedingungen sind für den Hund hierzulande durch den Menschen bestimmt. Der Hund kann sich eigentlich sehr gut (in seinem Rahmen) an verschiedenste Lebensumstände anpassen, nur sollten wir ihm möglicht genau sagen, was wir von ihm wollen! Ansonsten entscheidet der Hund, welches Verhalten er in bestimmten Situationen zeigen möchte/muss und das stimmt nicht zwangsläufig mit unseren Vorstellungen überein!

Nur wie sagen wir unseren Partner das?

Häufig wird über physische Korrektur (an der Leine ziehen durch den Menschen), Schimpfen, Nein-Sagen, versucht, den Hund vom unerwünschten Verhalten abzubringen!

Dies halten wir für einen unpassenden und zuweilen gefährlichen Weg.

Wir denken, dass es mehr Sinn macht, das Verhalten unseres Hundes zu beobachten und erwünschtes Verhalten konsequent zu verstärken! Dies wird zur Folge habe, dass der Hund vermehrt erwünschtes Verhalten zeigt und weniger unerwünschtes!

Das heißt nicht, das wir unerwünschtes Verhalten ausser acht lassen oder es nur ignorieren, sondern dieses möglichst positiv unterbrechen und dem Hund ein alternatives Verhalten anbieten! Im Idealfall schaffen wir es, den Hund in ein erwünschtes Verhalten zu bringen, bevor er unerwünschtes Verhalten zeigen kann! Wie das geht, zeigen wir Ihnen gern!

Ständig aktualisiertes Fachwissen und die Liebe zur Arbeit mit Menschen und Tieren bilden die Basis für unser Training. In erster Linie leiten wir Sie, als Bezugsperson zu Ihrem Hund, an, wie sie möglichst optimal mit Ihrem Hund durchs Leben kommen können. Sie sind für uns die Hauptperson!

Das Arbeiten über positive Verstärkung ist mehr als nur mit Leckerlies zu schmeissen. Arbeiten über positive Verstärkung bedeutet:

  • punktgenaues Bestärken mit vielfältigen Belohnungsmöglichkeiten
  • Beobachten und Einschätzen des Verhaltens des eingenen Hundes
  • eigene Verhaltensweisen überdenken und anpassen
  • Bindung zum Hund aufbauen und festigen

Wir möchten Sie einladen, zu einer spannenden Reise mit Ihrem Hund!